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12. Posteriore interlaminäre epidurale Injektion (Epi-posterior – Posterior interlaminar Epidural Injection)

Die posteriore interlaminäre epidurale Injektion ist ein minimalinvasives Verfahren zur Schmerzlinderung im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Technische Durchführung

Das Verfahren umfasst die Injektion eines Lokalanästhetikums, mit oder ohne Kortikosteroid, in den epiduralen Raum über einen posterioren interlaminären Zugang.

Therapeutisches Ziel

• Reduktion von Entzündung und Reizung der Spinalnervenwurzeln

• Schmerzlinderung

• Verbesserung der Beweglichkeit

• Möglichkeit zur Fortsetzung von Physiotherapie oder Rehabilitationsprogrammen

Indikationen

• Chronische Lumbalgie und chronische Ischialgie

• Nervenkompressionssyndrome

• Posttraumatische oder postoperative Schmerzsyndrome

Vorteile


• Sofortige Schmerzlinderung

• Verbesserung der Funktion

• Sichere Methode

Klinisches Vorgehen

In den meisten Fällen erfolgt die Durchführung anhand anatomischer Landmarken oder unter Ultraschallführung. In seltenen Fällen kann eine fluoroskopische Kontrolle erforderlich sein.