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13. Epidurale perineurale Injektion (Epi-peri – Epidural Perineural Injection)

Die epidurale perineurale Injektion ist ein modernes, minimalinvasives Therapieverfahren zur sofortigen und gezielten Schmerzlinderung im unteren Lendenbereich der Wirbelsäule. Sie ist insbesondere bei Bandscheibenvorfällen oder Spinalkanalstenosen indiziert, bei denen eine Reizung der Nervenwurzeln L5 und S1 vorliegt.

Technische Durchführung

Die Methode basiert auf der Verabreichung einer äußerst kleinen Menge Lokalanästhetikum (ca. 1 ml) mit höchster Präzision in den epiduralen Raum, gezielt im Bereich der betroffenen Nervenwurzeln L5 und S1. Die Anwendung erfolgt mit einer sehr feinen Nadel, um maximalen Komfort und Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten.

Therapeutisches Ziel

• Sofortige Desensibilisierung der gereizten Nervenwurzeln

• Deutliche Reduktion der Entzündung

• Schnelle Schmerzlinderung

• Verbesserung der Beweglichkeit und Lebensqualität

• Unterstützung und Beschleunigung der physiotherapeutischen Rehabilitation

Indikationen

• Lumbalgie

• Ischialgie

• Nervenkompressionssyndrome

• Postoperative oder posttraumatische Schmerzen

• Entzündliche Erkrankungen der Spinalnervenwurzeln

Vorteile

• Sofortiger therapeutischer Effekt

• Minimalinvasive Methode

• Hohes Sicherheitsprofil

• Sehr gute Verträglichkeit

• Vermeidung einer Allgemeinanästhesie

Klinisches Vorgehen

Die Technik wird anhand spezialisierter anatomischer Landmarken durchgeführt und gewährleistet dadurch Präzision und Zuverlässigkeit.

Diese Methode ist das Ergebnis langjähriger Forschungstätigkeit und wurde an der Orthopädischen Universitätsklinik Bochum entwickelt. Sie integriert moderne wissenschaftliche Prinzipien und hohe Standards der medizinischen Versorgung.