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15. Thermische Radiofrequenz der medialen Äste der Spinalnerven (Cervical, Thorakal und Lumbal)

Die thermische Radiofrequenzbehandlung der medialen Äste ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren zur langfristigen Behandlung chronischer Schmerzen, die von den Facettengelenken der Wirbelsäule ausgehen.

Technische Durchführung

Das Verfahren umfasst das Einführen einer extrem dünnen Elektrode unter gezielter bildgebender Kontrolle in die Nähe der medialen Äste der Spinalnerven, die die Facettengelenke versorgen. Durch kontrollierte thermische Radiofrequenzenergie wird eine teilweise Unterbrechung der schmerzleitenden Nervenfasern erreicht.

Therapeutisches Ziel

• Reduktion bzw. Unterbrechung der Schmerzleitung aus den Facettengelenken

• Langfristige Schmerzlinderung

• Verbesserung der Beweglichkeit der Wirbelsäule

• Steigerung der Alltagsfunktion und Lebensqualität

Indikationen

• Chronische Schmerzen der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule

• Facettengelenksyndrom

• Fälle ohne ausreichendes Ansprechen auf konservative Therapie oder diagnostische Blockaden

Vorteile

• Lang anhaltende und deutliche Schmerzlinderung

• Minimalinvasives und sicheres Verfahren

• Schnelle Erholung und Rückkehr in den Alltag

• Leichte und vorübergehende Nebenwirkungen (z. B. lokale Schwellung oder vorübergehende Taubheit)

Klinisches Vorgehen

Die Patientenauswahl erfolgt auf Basis einer sorgfältigen klinischen Untersuchung und der Reaktion auf diagnostische Blockaden. Die Behandlung wird individuell angepasst, mit dem Ziel eines optimalen und nachhaltigen Ergebnisses.