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2. Injektionen in die zervikalen Facettengelenke (Cervical Facet Joint Injections)

Injektionen in die zervikalen Facettengelenke sind ein minimalinvasives Verfahren zur Schmerzlinderung im Bereich von Nacken und Schulter, insbesondere bei Arthrose oder Entzündungen der kleinen Gelenke der Halswirbelsäule.

Technische Durchführung

Das Verfahren umfasst die Injektion eines Lokalanästhetikums, mit oder ohne Kortikosteroid, direkt in die zervikalen Facettengelenke.

Therapeutisches Ziel

• Desensibilisierung der gereizten Gelenkstrukturen

• Reduktion von Entzündungen

• Schmerzlinderung

• Verbesserung der Beweglichkeit ohne vollständige Anästhesie

Indikationen

• Zervikaler Schmerz

• Zervikobrachialgie

• Arthrose der kleinen Facettengelenke der Halswirbelsäule

• Chronische Schmerzen nach Trauma oder Überlastung

Vorteile

• Deutliche Schmerzlinderung

• Verbesserung des Bewegungsumfangs und der Funktion

Klinisches Vorgehen

In den meisten Fällen erfolgt die Durchführung anhand anatomischer Landmarken oder unter Ultraschallführung. In seltenen Fällen kann eine fluoroskopische Kontrolle erforderlich sein.