Die zervikale epidurale Injektion ist ein minimalinvasives Verfahren zur Schmerzlinderung im Bereich von Nacken, Schulter und oberer Extremität, insbesondere bei Kompression oder Entzündung von Nervenwurzeln.
Technische Durchführung
Das Verfahren umfasst die Injektion eines Lokalanästhetikums, mit oder ohne Kortikosteroid, in den epiduralen Raum der Halswirbelsäule, mit dem Ziel, Entzündungen zu reduzieren und gereizte Nerven zu desensibilisieren.
Therapeutisches Ziel
• Desensibilisierung gereizter neuronaler Strukturen
• Schmerzlinderung
• Verbesserung der Beweglichkeit
• Unterstützung der physiotherapeutischen Rehabilitation ohne vollständige Anästhesie
Indikationen
• Zervikale Schmerzsyndrome
• Zervikobrachialgie
• C5-, C6-, C7- und C8-Radikulopathie der Halswirbelsäule
• Bandscheibenerkrankung oder Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule
• Posttraumatische Zustände
Vorteile
• Deutliche Schmerzlinderung
• Verbesserung der Funktion
Klinisches Vorgehen
Dieses Verfahren wird ausschließlich unter fluoroskopischer Kontrolle durchgeführt.