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17. Transforaminale epidurale Injektion (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule)

Die transforaminale epidurale Injektion ist ein minimalinvasives Therapieverfahren zur Behandlung von Schmerzen, die durch Reizung oder Kompression von Nervenwurzeln entstehen, meist aufgrund eines Bandscheibenvorfalls oder einer Spinalkanalstenose.

Technische Durchführung

Das Verfahren umfasst die gezielte Verabreichung eines Lokalanästhetikums, häufig in Kombination mit Kortikosteroiden, im Bereich der Nervenwurzel beim Austritt aus dem Foramen intervertebrale.

Therapeutisches Ziel

• Reduktion der Entzündung der Nervenwurzel

• Sofortige Schmerzlinderung

• Verbesserung der neurologischen Funktion

• Reduktion radikulärer Beschwerden

Indikationen

• Zervikale oder lumbosakrale Radikulopathie

• Radikuläre Schmerzen in oberen oder unteren Extremitäten

• Neurologische Symptome (Taubheit, Muskelschwäche)

• Bandscheibenvorfall

• Spinalkanalstenose

Vorteile

• Gezielte und effektive Schmerzlinderung

• Verbesserung von Funktion und Beweglichkeit

• Minimalinvasives und gut verträgliches Verfahren

Klinisches Vorgehen

Die Durchführung erfolgt ausschließlich unter fluoroskopischer Kontrolle.