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11. Epidurale sakrale Injektion (Episacral – Sakrale epidurale Injektion)

Die sakrale epidurale Injektion ist ein minimalinvasives therapeutisches Verfahren zur Schmerzlinderung im Bereich der Lendenwirbelsäule und der unteren Extremitäten, insbesondere bei Erkrankungen wie Lumbalgie und Ischialgie.

Durchführung

Bei diesem Verfahren erfolgt die gezielte Injektion eines Lokalanästhetikums, mit oder ohne Kortikosteroid, in den epiduralen Raum über das Kreuzbein, meist durch den Hiatus sacralis.

Therapeutisches Ziel

Reduktion von Entzündung und Reizung der spinalen Nervenwurzeln zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Mobilität der unteren Extremitäten.

Indikationen

• Chronische Lumbalgie

• Ischialgie

• Nervenwurzelkompression

• Posttraumatische oder postoperative Schmerzsyndrome

Vorteile

• Sofortige Schmerzlinderung

• Verbesserung der Funktion

• Sichere und gut verträgliche Methode

Technische Durchführung

In den meisten Fällen erfolgt die Durchführung anhand anatomischer Landmarken oder unter Ultraschallführung. In ausgewählten Fällen kann eine fluoroskopische Kontrolle zur höheren Präzision eingesetzt werden.